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Mein Weg zum Fachbuch über „Atemfreude“

Seit einem Jahr schreibe ich an einem Fachbuch über mein Konzept „Atemfreude“. Nachdem das Hamburger Abendblatt, Hamburgs größte Tageszeitung, über die Atemgymnastik mit Seniorinnen geschrieben hatte und mein eigener, vierseitiger Artikel für ein Fachmagazin auf den Weg gebracht war, lag das nächste Ziel klar vor mir: Ein Buch, mit dem ich AltenpflegerInnen, PädagogInnen, TherapeutInnen und Quereinsteigenden mein ganzheitliches Atemtraining nahe bringen kann.
Lange Zeit schrieb ich weitgehend heimlich in meiner Freizeit, weil ich mich kaum traute, über dieses Mammutprojekt souverän zu sprechen. Schließlich tun die meisten Menschen es als reine Spinnerei ab, wenn jemand ein Buch schreiben will. Noch dazu ein Fachbuch über ein selbstentwickeltes Therapieprogramm.
Stück für Stück wuchs das Manuskript und ich ackerte mich durch Fachliteratur, um ein angemessen professionelles Exposee zu erstellen. Marktanalyse, Zielgruppenanalyse, Konkurrenzanalyse – irgendwann konnte ich das Wort „Analyse“ nicht mehr hören. Zu meinem selbst gesetzten Zieldatum ging das Exposee mit den Probekapiteln an die Verlage raus, und zwei Wochen später rettete ich mich in einen dringend nötigen Urlaub. Bis ins Innerste erfrischt kehrte ich aus Finnland zurück, um die ersten Reaktionen der Verlage zu beantworten. Am Ende waren vier von acht angeschriebenen Verlagen interessiert und zwei ausgedruckte Autorenverträge von Konkurrenten lagen auf meinem Tisch, bis endlich der finale Vertrag meines Favoriten ankam und von mir unterschrieben zurück geschickt wurde.
Gestern turnte ich mit einer pensionierten Sportlehrerin all die Übungen durch, die eine Abbildung benötigen, um verständlich zu sein. Während dessen schoss mein Mann über tausend Fotos von unseren Verrenkungen, die die Übungen bebildern sollen. Mal gucken, was der Verlag morgen zu den ersten Beispielfotos und ihrer Qualität sagt…
Jetzt wartet die Überarbeitung des Manuskripts, die Auswahl passender anatomischer Bilder aus anderen Fachbüchern sowie weitere Hintergrundrecherche.
Nachdem der Autorenvertrag endlich wasserdicht ist, scheint die nächste Etappe gut machbar zu sein.

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